Lage der Region Gastliches Härtsfeld

Das Härtsfeld – Östlichster Teil der Schwäbischen Alb an der Landesgrenze Baden-Württembergs gegen Bayern. Im Norden begrenzt durch den Steilabfall der Alb, im Osten durch den Meteoriten-Einschlagskessel des Rieses, im Westen durch die Täler von Kocher und Brenz, im Süden durch die Donauebene. Die Fläche des Gebiets umfasst 308 Quadratkilometer. Die Höhenlage reicht vom 727 Meter hohen Wellerstein bis hinab zur Talsohle der Egau bei Ballmertshofen (450 Meter). Die Egau entwässert das Härtsfeld als dessen Hauptfluss zur Donau hin. Einst entsprangen die Egau und ihre Zubringer im Norden des Härtsfelds. Durch die Verkarstung des Kalkuntergrunds versickert das Wasser in die Tiefe, wo es einen gewaltigen unterirdischen Karstsee bildet, der in Karstaufbrüchen an die Oberfläche drängt, vor allem im sog. Buchbrunnentopf bei Dischingen, wo das moderne Egau-Wasserwerk Trinkwasser für den Raum Stuttgart aufbereitet. Das Klima des Härtsfelds ist sehr gesund. Die Winter sind streng, die Sommer dagegen recht warm. Da das Härtsfeld im Regenschatten des Albtraufs liegt, fallen verhältnismäßig wenig Niederschläge: Albtrauf 800-900 mm jährlich, Neresheim 600 mm.Quelle: Buch „Neresheim und das Härtsfeld“ von Ottmar Engelhardt (3. Auflage 1999) Seite 29!

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Die Region Härtsfeld

 



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Das botanische Wahrzeichen der Schwäbischen Alb

  • Die Silberdistel (Carlina acaulis) ist eine Pflanzenart, die zur Gattung Eberwurz (Carlina) in der Unterfamilie der Carduoideae innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehört.
  • Der volkstümliche Name Silberdistel bezieht sich auf die glänzenden Hüllblätter.
  • Sie kommt auf trockenen, kalkhaltigen Böden vor und besiedelt Halbtrockenrasen, magere Raine und extensiv bewirtschaftete Vieh- und Schafweiden. Die Wacholderheiden der Schwäbischen Alb sind bekannte und wertvolle Rückzugsgebiete. Sie ist auf die Beweidung mit Schafen angewiesen, um nicht von höheren Gräsern und Sträuchern überwuchert zu werden. Schon lange ist sie das Wahrzeichen der Schwäbischen Alb.
  • Die Pflanze ist geschützt!